Zahnpflege ist nicht nur bei uns Menschen essentiell, auch bei Hunden sollte diese regelmäßig durchgeführt werden. Neben Kauknochen oder Dentalsticks, die dabei helfen, Zahnbeläge zu entfernen, wird empfohlen, auch Hundezähne täglich mit einer Hundezahnbürste oder einem Fingerling zu putzen. Geschieht dies nicht, kann es ziemlich schnell zu schwerwiegenden Zahnproblemen kommen, bei denen nur noch ein Tierarztbesuch helfen kann. Doch wie erkennt man, dass es eventuell Zahnprobleme beim Hund gibt? Das sind die ersten Anzeichen.

Nicht jeder Hund lässt sich gerne die Zähne putzen. Deshalb sollte dies unbedingt bereits im Welpenalter behutsam und stressfrei geübt werden, damit eine umfassende, stressfreie und regelmäßige Zahnhygiene überhaupt stattfinden kann. In unserem weiteren Blogbeitrag erklären wir Schritt für Schritt, wie einem Welpen und auch einem bereits älteren Hund das Zähneputzen ohne Stress beigebracht werden kann.

Das ist besonders wichtig, denn genau wie beim Menschen kann eine unzureichende Zahnhygiene beim Hund zu Problemen führen. Bereits nach 3-5 Tagen kann sich aus Plaque Zahnstein bilden, der nur schwer und meist nur noch vom Tierarzt entfernt werden kann. Erste Anzeichen dafür, dass der Hund Probleme mit den Zähnen hat, sind starker Maulgeruch, ein verändertes Fressverhalten und/oder verändertes Verhalten/Zurückgezogenheit. Auch Zahnstein ist ein erstes Anzeichen dafür, dass die Zahngesundheit des Hundes nicht in Ordnung ist und die Zähne regelmäßiger gereinigt werden sollten.

Bei diesen Anzeichen – ab zum Tierarzt

Zahnfleischbluten, Zahnverfärbungen, an- oder abgebrochene Zähne, gerötetes Zahnfleisch oder Wucherungen am Zahnfleisch oder der Mundschleimhaut deuten auf schwerwiegende Zahnprobleme hin. In diesen Fällen sollte unbedingt ein Tierarzt aufgesucht und ein Zahntermin ausgemacht werden, damit die Zähne genauer untersucht und gegebenenfalls behandelt werden können. Eine Zahnbehandlung beim Tierarzt findet in der Regel unter Narkose statt – da diese für das Tier kein Stress sein soll und damit keine Schmerzen entstehen. Außerdem kann so sichergestellt werden, dass das Tier wirklich ruhig daliegt und der Tierarzt sauber arbeiten kann. Sobald das Tier in der Narkose ist, wird der Zahnstein mit einem Ultraschallgerät entfernt. Anschließend werden die Zähne poliert und Zahn für Zahn auf Schmelzdefekte, Zahnfleischveränderungen etc. untersucht. Sollte ein Zahn nicht mehr zu retten sein, wird dieser auch direkt gezogen.

Zahn-Prophylaxe beim Hund

Damit es gar nicht erst zu derartigen Zahnproblemen beim Hund kommt, sind sowohl eine gründliche und regelmäßige Vorsorge als auch regelmäßige Zahnuntersuchungen beim Tierarzt besonders wichtig. In einem weiteren Blogbeitrag erklären wir, wie die richtige Zahn-Prophylaxe beim Hund aussieht.