Katzen sind in Deutschland die beliebtesten Haustiere überhaupt. Doch was muss man beachten, wenn man seinen Stubentiger in einer Wohnung hält und warum ist Abwechslung so besonders wichtig für einen entspannten Katzen-Alltag? Wir geben die besten Tipps für ein abwechslungsreiches Stubentiger-Leben.

Katzen als Haustiere zu halten, verspricht ein Leben voller Freude, Schmuseeinheiten und jede Menge Action. Zwar brauchen die Stubentiger viel Ruhe und dösen mehrmals am Tag und putzen sich viel, doch sind sie einmal wach, brauchen sie Beschäftigung und wollen spielen oder die Wohnung erkunden. Bietet man seinen Wohnungskatzen jedoch nicht genügend Möglichkeiten ihren Spieltrieb und ihre Neugier zu befriedigen, kann es zu unschönen Vorkommnissen kommen. Langweilt sich die Katze nämlich oder ist unzufrieden, besteht die Gefahr, dass sie Möbelstücke, Schuhe oder Tapeten zerkratzt oder zerstört oder im schlimmsten Fall sogar zu Unsauberkeit neigen kann. Und das wollen wir auf jeden Fall vermeiden, damit sowohl Haustier als auch Haustierbesitzer ein schönes, harmonisches Leben führen können. Außerdem ist es zu empfehlen, Katzen in der Wohnung mindestens zu Zweit zu halten.

Wie beschäftige ich meine Wohnungskatzen am besten?

Das A und O der Katzenausstattung ist natürlich ein großer Kratzbaum mit verschiedenen Ebenen und Möglichkeiten zu klettern, schlafen und die Krallen zu wetzen. Beliebte Spielzeuge sind außerdem Spielmäuse, zappelnde Plüschfische, Plüschvögel und Kuscheltiere, die mit Katzenminze oder Baldrian versetzt sind oder sogenannte Kratzmatten. Damit können sich die Katzen auch sehr gut zwischendurch alleine beschäftigen. Man kann aber auch mit seinen Katzen zusammen spielen – dafür gibt es zum Beispiel Angeln mit Federn, mit denen man Fangen spielen kann. Mittlerweile gibt es im gut sortierten Haustierbedarf auch Intelligenzspielzeuge: Man versteckt kleine Leckerchen darin und die Katze muss diese finden. Zusätzlich kann man seine Katzen auch mit Klickern beschäftigen, ihnen Tricks und Kommandos beibringen. Anleitungen dafür findet man auf YouTube oder in Fachbüchern im Handel.

Wie oft wollen Katzen spielen oder beschäftigt werden?

Wie ausgeprägt der Spieltrieb oder der Beschäftigungsbedarf ist, ist von Katze zu Katze verschieden. Die Stubentiger haben nicht nur eine einzigartige Persönlichkeit, sondern auch ihren eigenen Kopf. Je mehr man sich mit seiner Katze beschäftigt, umso besser lernt man sie und ihre Bedürfnisse kennen. Gerade Katzenkinder wollen viel beschäftigt werden, sind sehr neugierig und spielen am liebsten ganz viel. Es gibt aber auch Katzen, die wahre Schmusetiger sind, lieber auf dem Schoß gekrault werden wollen, anstatt einer Angel nachzujagen, andere hingegen leben lieber auf Distanz und beobachten alles von ihrem Stammplatz aus.

Wohnungskatzen – so bleibt das Zusammenleben harmonisch

Lebt die Katze ausschließlich in der Wohnung, braucht sie mehr Aufmerksamkeit als ein Freigänger. Wichtig ist daher zum einen immer eine Möglichkeit für Beschäftigung bereit zu stellen, so dass sie, wenn sie Lust hat, spielen, klettern oder ihre Plüschmäuse jagen kann. Und zum anderen genügend Zeit mit den Stubentigern zu verbringen. Denn im Gegensatz zu Freigängern fehlt ihnen sonst die körperliche und geistige Auslastung, was schnell zu Frust, Langeweile und Disharmonie führen kann. Im Alltag ist es deshalb sehr wichtig, der Katze neben Futter, Wasser und einem sauberen Katzenklo immer Spiel- und Klettermöglichkeiten in der Wohnung bereit zu stellen und genügend Spiel- und Kuschelzeit mit ihnen einzuplanen.